Seit Januar können Gelderner Bürger Gelbe Säcke am Wertstoffhof und im Bürgerbüro gegen Vorlage einer Abholkarte erhalten.

Die Ausgabe der Rollen hat sich seit diesem Jahr geändert: Sie erfolgt jetzt gegen Abgabe einer Abholkarte. Diese Abholkarten können über die MüllALARM App, über die Schönmackers-Website oder telefonisch unter 0800/1747 474 bestellt werden. Schönmackers versendet die Karten dann umgehend per Post. „Das sind übliche Regelungen, so werden die Bürger auch in anderen Kommunen bestens betreut, verweist Schönmackers Regionalleiter Wolfgang Scheuren.

Zur Erfassung von Leichtverpackungen stehen den Bürgern Gelbe Tonnen oder alternativ Gelbe Säcke zur Verfügung. Eine Kombination aus beiden Erfassungssystemen ist nicht vorgesehen und weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll. “Wir helfen aber gerne bei ganz außergewöhnlichen und begründeten Situationen“, betont der Regionalleiter.

Grundsätzlich muss sich niemand bei der Kartenbestellung rechtfertigen, aber natürlich informiert Schönmackers zu Fragen einer möglichst nachhaltigen Entsorgung und gibt Tipps zur richtigen Verwendung. Wer sich über die korrekte Befüllung der Gelben Säcke und Tonnen informieren möchte, findet unter www.schoenmackers.de wertvolle Tipps.

Der Entsorgungsfachbetrieb sammelt Leichtverpackungen im Auftrag von Dualen Systemen und ist angehalten, die korrekte Abfalltrennung zu prüfen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. In der Stadt Geldern existiert ein hoher Missbrauch bei der korrekten Befüllung der Gelben Tonnen und Säcke. Nicht selten landen neben Kinderspielzeug und Essensresten sogar gebrauchte Windeln in den Gefäßen. Auch die Nutzung von Gelben Säcken als “Sammelsack” in der Küche, der dann befüllt in die Gelbe Tonne geworfen wird, ist nicht vorgesehen. Diese doppelte Systemnutzung verteuert letztendlich die Sammlung von Verpackungen auf Kosten aller Bürger. Eine falsche Abfalltrennung führt schlimmstenfalls zum Stillstand der Sortieranlagen, mindert die Qualität der Wertstoffe oder verhindert eventuell die Verwertung.

Schönmackers informiert die Bürger über eine falsche Befüllung und fordert zur Nachsortierung auf, in dem ein Aufkleber an dem Müllgefäß platziert wird. „Beim nächsten Abholtermin werden die Tonnen dann entsorgt – vorausgesetzt, alles ist korrekt. Wiederholt sich die Fehlbefüllung sind wir angehalten die Tonnen vorübergehend abzuziehen“, sagt Schönmackers Geschäftsführer Udo Hoffmann.

Beispielsweise spart jedes Kilogramm Kunststoffverpackungen, das Verbraucher im Gelben Sack oder der Gelbe Tonne entsorgen, gegenüber der Müllverbrennung fast 1,3 Kilogramm CO2. „Die Frage, was alles in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne gehört, führt allerdings häufig zu Unsicherheiten – und falscher Trennung“, so Udo Hoffmann.